Sithonia, Reisebericht vom Mai und Juni 2022

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24 Mai 2022 11:29 - 16 Jul 2022 11:40 #6236 von jofi
Liebe KABE Freunde herzliche Urlaubsgrüsse von der Chalkidiki auf der Halbinsel Sithonia. Tolles Wetter und schöner Campingplatz. Nach 3 Wochen hier geht's dann weiter in den Peloponissos bis Ende Juni. LG Jochen und Erika

So nun etwas Zeit gefunden um den Reisebericht zu vervollständigen.
Bevor wir in der Sithonia ankamen hatte ich noch etwas Ärger bei der Anfahrt. Über Bellinzona, nach Bologna und dann nach Mondolfo, 3 Übernachtungen, wollten wir am Freitagmorgen nach Ancona zum Fährhafen abfahren. Aber ich hatte einen Plattfuss am Auto vorne rechts. Bis der Pannendienst kam, dass Auto holte und es zum Reifenhändler brachte usw. war die Zeit abgelaufen um die Fähre noch zu erreichen. Hatte aber mittlerweile meinen Buchungsagenten der Firma Seetour24 in Deutschland beauftragt ein Openticket zu machen damit es nicht verfällt wegen nicht erscheinen. Beim Versuch neu zu buchen dann ein weiteres Aha Erlebnis. Die Fähren waren 6 Tage bis Donnerstag ausgebucht in Ancona. Camping an Board gab es überhaupt nicht mehr. Nach ca 20 Minuten bekam ich dann einen Anruf von ihm, ich bat darum weiter zu suchen, ich könne nach Bari dort gäbe es eine am Sonntag um 14.30 Uhr nach Igoumenitsa mit Camping an Board. Wir sagten sofort zu. Am Samstag hiess es dann über 500 km gen Süden reisen und dies bei sinnflutartigen Regenfällen, sogar im Staukasten war alles unter Wasser. Der erste ausgesuchte Campingplatz war geschlossen, der zweite war ebenfalls geschlossen war aber nicht ersichtlich im Netz. In Monopoli fanden wir dann endlich einen. Mussten unseren Kabe erst etwas reinigen und trocknen so dreckig war dieser und auch andere wie WOMOs welche ankamen sahen so aus. Nun am Sonntag dann endlich nach 70 km Rückfahrt nach Bari konnten wir auf der Fähre.

Die 3 Wochen auf der Sithonia waren wunderschön bis auf einen kleineren Sturm, welcher aber mein Markisenvorzelt CampRoom Proof tatellos überstand. Waren doch bis 5 Beaufort Wind.
Am 31.5 fuhren wir dann Richtung Kalambaka zu den Meteora Klöstern auf den dortigen Campingplatz. Da eine Reisegruppe aus Holland angesagt war hatten wir einen etwas kleineren Abstellplatz, aber immerhin Schatten da es über 34 Grad warm war. Bei Ankunft dann der erste Schreck, die Wasserpumpe ging nicht mehr. Ein und ausschalten nichts half. Ein Telefonat in die Schweiz zum Händler brachte nicht viel erleuchtendes ausser 45 sfr. Roamingkosten da es eine Stunde dauerte und ich dann entnervt abbrach. Ich musste den WW fast auseinander bauen mit diesen tausenden von BUS und Sicherungskästen um den Anweisungen des Händlers zu folgen. Ich musste Sicherung rausziehen die waren so klein dass mir diese dann runterfiel und imKabelbaumdschungel verschwand. Ersatz waren keine an Bord. Mit Hilfe meines Freundes, welcher mit WOMO dabei war fanden wir diese na 10 Minuten um sie wieder zu verlieren beim Versuch diese wieder einzustecken mit einer kleinen Zange. Nach längere Zeit klappte es dann doch noch. Hier habe ich dann das Telefonat abgeklemmt. Nach dem Zusammenbau, habe ja alle Staukästen ausgebaut, waren es bald 42 Grad im WW. so gingen wir dann zum Kollegen seinem WOMO um etwas was zu Trinken und um meine Frau zu beruhigen. Habe danach nochmals das Hauptkabel gelöst und neu Eingesteckt und siehe da die Pumpe ging, allerdings am WC ging die Wasserspülung nicht. Das Magnetventil streikte. Nun lief auch die AirCondition und es wude erträglich. Den nächsten Tag verbrachten wir damit um die Gegend zu erkunden und hatten viele schöne Momente und tolle Bilder machen können. Nach 2 Nächten war die Weiterreise in den Peloponnes nach Glifa zum Camping Ionion Beach angesagt.

Wollte meinen Freund Jorgos, Campingplatzbesitzer mit Theos seinem Bruder, dort nach 19 Jahren mal wieder besuchen. Bei der Abfahrt in Kalambake dann er nächste Schreck. Der Eisschrank lief nicht auf Gas da er nicht zündete, er pfiff und zeigte Fehlermeldung auf dem Display an. Nach etlichen Versuchen nahm ich diesen dann übers Auto an den 12 Voltanschluss. Unterwegs viel mir dann ein, dass wir ja den 12 Voltschalter der Batterie ausgeschaltet hatten. Also anhalten einschalten und wieder probieren mit dem Kühlschrank aber er wollte nicht. War ja mittlerweile wieder über 30 Grad. Nun nach einer längeren Autofahrt, waren ja über 400 km, mit diversen Baustellen kamen wir in Glifa an. Auf Strom lief nun alles und oh Wunder ( der Kabe Royal überrascht einen immer wieder ) ging die Toilettenspülung wieder. Es folgten tolle Tage und eine 3 tätgige Rundreise über Kalamata und die Halbinsel Mani nach Gythio. ( Erste Übernachtung ) Dann ging es weiter nach Momevasia und über Napflio nach Epidaurus Neo, wo wir das zweite Mal übernachteten in einem schönen Hotel. Am 3 Tag besuchte wir das das Theater von Epidauros und fuhren über die Meeresenge von Korinth über die Autobahn wieder nach Glifa zurück.
Wir fuhren ja mit meinem Auto da unsere Freunde mit WOMO ja nicht so mobil sind wie mit einem Auto und WW. Es folgten nun noch erholsame Tage in der Gegend von Glifa und Kilini. Bei meinem WW spuckte es auch wieder zwischendurch. Plötzlich streikte der Wasserhahn in der Küche. Gem. Googlesuche kann es sein, dass der feuchte Abwaschlapen, welchen wir über den Wasserhahn legten dafür veranwortlich sei. Die Platine sei sehr empfindlich, nach dem ausföhnen und abwarten eine Tag lang ging diese wieder. Aber oha lätz, plötzlich morgens um 3.00 Uhr brummte was im WW, auf der Suche danach merkte wir das die Wasserpumpe lief. Warum, keine Ahnung. Also abschalten am Display und weiter schlafen. Am Morgen anschalten Ruhe war, nach 15 Minuten fing die aber wieder an zu laufen. Habe wieder alles vom Strom genommen und neu angesteckt, nun war es wieder gut. Nach 3 Tagen kam plötzlich nur noch Luft aus dem Hahnen im Bad und dann war es total aus, es rührte sich nichts mehr. Das Wasserspülen beim WC ging aber und in der Küche auch. Nach dem Lesen des Handbuches, welches da schrieb nach 4 Wochen muss der Hauptkessel abgelassen werden und neu befüllt werden wegen eines möglich Luftpolsters, machte ich das und es ging wieder. Mein KABE der Unbekannte. Nun ja verzweifeln hilft ja nicht. Beim Abbauen und parat mach für die Heimfahrt probierte ich wieder den Eisschrank auf Gas zu nehmen. Es leuchtet wieder das gelbe Dreieck am Display und pfiff. Aber diesesmal drückte ich auf das gelbe Dreieck, wusste nicht das dies möglich ist, und oh Wunder das Gas zündete und der Kühlschrank lief auf Gas.
Die Rückfahrt nach Ancona mit der Fähre war problemlos und wir waren wieder eine Nacht in Mondolfo auf dem Camping. Dann ging es wieder nach Bologna unserer Lieblingsstadt. Wollten eigentlich 2 Nächte bleiben aber bei 35 Grad und feuchtschwühl entschieden wir uns am Freitag spontan abzureisen und nicht am Samstag. Gesagt getan, bei der Abfahrt meldete sich dann mein Navi mit etlichen Umfahrungen, wir fuhren teils auf Strassen fast so breit wie mein WW. Nach ca. 40 Minuten dachten wir jetzt fahren wir auf die Autobahn, kaum abgebogen wars fertig mit fahren, hätte dem Navi folgen sollen. Nach ca. 1 1/2 Stunden fuhren wir dann endlich an der Unfallstelle vorbei. Die ganze A1 war ja vollgesperrt 6 Spuren, nur Richtung Mailand ging sie dann wieder auf. Die Unfallstelle sah schrecklich aus. Als wir weiter fuhren war in der Gegenrichtung sicher ein 20 km langer Stau von Fahrzeugen. Nun dann endlich kamen wir in Chiassoan, es hiess tanken und Richtung Gotthard und Sarnen fahren. Dummerweise hatte ich den Verkehrsfunk nicht angeschaltet. Bei strömenden Regen, nach langer zeit mal wieder, waren wir 800 mtr. vorm Gotthard Tunnel da gingen die Ampeln auf rot.
Es hiess dann im eingeschalteten Verkehrsfunk Unfall beidseitig gesperrt bis ca. 16.30 Uhr. Wir kamen um 14.15 an. Dann hiess es 17.30 Uhr. So gegen 16.15 Uhr fing die Polizei an den Verkehr, welcher noch vor der Behelfsausfahrt stand, so wie wir gottseidank, von der Autobahn auf den Gotthardpass abzuleiten. So konnten wir dann nach der Passfahrt und der Rückkehr auf die Autobahn heimfahren. Bei der Ankunft in der Nähe von Luzern wo mein WW eingestellt ist, waren es dann auch wieder 5 km Stau da in Luzern ein Fest war. Wir blieben dann 2 Stunden dort wo der WW stand und gingen Nachtessen. So gegen 21.30 waren wir dann endlich in Sarnen.
Nach Total 5400 km und 1300.00 Euro Dieselkosten war die Reise beendet.

Nun beim WW geht alles zurzeit.
Nun habe ich einen Riss entdeckt auf dem Dach vor 4 Wochen und meldete ich dies dem Händler und Hr. Vlaanderen. Habe bis heute keine Nachricht wie weiter. Aber dies ist anscheinend ein europäisches Problem bei KABE und den Händlern.
Jedoch heute hat Hr. Vlaanderen angerufen bei mir, er würde sich darum kümmern. Warten wir mal ab und sind zuversichtlich.
Habe paar Bilder dazu, vielleicht hat dies auch jemand. Schaut mal die Dachbilder mit dem Riss an, was machen, hat jemand eine Idee? Der WW ist 4 jährig, im 2018 gekauft.
Grüsse alle Jochen

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Letzte Änderung: 16 Jul 2022 11:40 von jofi. Begründung: Ergänzender Reisebericht von Griechenland vom Mai und Juni 2022
Folgende Benutzer bedankten sich: AnnWolf, Joheila, Provence

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24 Mai 2022 15:18 #6237 von Sasie
Hi Erika & Jochen

Dankeschön für die tollen Fotos 🤩☀️Sonnenschein ohne Ende ☀️🤩
Viel Spaß weiterhin + gute Erholung

Liebe Grüße Roger & Sandra (noch ohne Kabe)

Liebe Grüße und allzeit gute Fahrt

Sandra & Roger

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24 Mai 2022 20:53 #6238 von Provence
Hej Erika und Jochen,
danke für die schönen Bilder aus Griechenland?
Wie sind jetzt die Temperaturen da, die Sonne ist schon mal prima. Das dritte Bild ist der Blick vom Camp? Schreibt doch bitte hinterher einen Reisebericht über eure tolle Tour, das würde sicher nicht nur uns interessieren. Die Strecke ist gewaltig, mit Fähre? Freuen uns auf me/ehr...




A bientot

Schöne Tage mit dem Kabe
Dagmar et George

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26 Mai 2022 14:11 #6239 von G.Terodde
Hallo Erika und Jochen,

das ist eine Hammer Tour! Respekt! Mega Bilder

Wünsche Euch eine gute Zeit und Allzeit gute Fahrt!

Viele Grüße, Gregor

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26 Mai 2022 17:53 #6240 von lapplandspilen
lapplandspilen antwortete auf Sithonia, Reisebericht vom Mai und Juni 2022
Hej Jochen und Erika,

weiterhin schöne Zeit in Griechenland und auf dem Peleponnes. Da gibt es viel Kultur anzuschauen, wenn man daran interessiert ist.

Haben wir alles schon Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre besucht. Sithonia mit Abstecher nach Tassos, den Peleponnes mit Epidaurus, Delphi, Korinth, Löwentor usw.

War damals noch abenteuerlich über den Autoput im damaligen Jugoslawien. Man war froh wenn man die Grenze zu Griechenland, bzw. Rückweg Austria erreicht hatte.

Geht heute einfacher mit Fähre Ancona/Venedig - Patras. Haben wir 2000 genutzt, von Patras Weiterfahrt nach Piräus und dann Fähre nach Cypern. Die Salamis fährt zwar heute noch, nimmt aber keine Camper mehr mit, nur noch Fracht LKW, sehr schade!

Cypern geht also nur noch über Türkei, ist aber umständlich.

Also, genießt die Zeit in Griechenland.

MvH

lapplandspilen

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