Moin,
ich habe das Forum durchforstet, aber keinen passenden Beitrag gefunden...
Während unseres letzten Urlaubes ist mir ein erhöhter Wasserverbrauch aufgefallen, den ich zunächst auf die gelegentliche Nutzung der Außendusche geschoben habe. Beim Abbau einer auch auf der linken Seite installierten Bodenschürze sind mir Wasseransammlungen im Erdreich aufgefallen (zwischen Radlauf und Stauraumklappe). Die Bodenplatte war auch feucht/nass. Die Ursachenerforschung hatte ergeben, dass es aus einem hinter der linken, mittleren Küchenschublade installiertem Quick Fit T-Verbinder (dem Vorderen) üppig heraussprudelte. Die austretende Wasser wurde wunderbar von einem, vor der Küche ausgelegten, Teppich aufgesaugt. Auf den tatsächlich nassen Bereich des Teppichs ist natürlich niemand barfuss draufgetreten - Scheibenkleister! Also keine Ahnung, wie lange dieser Defekt schon bestand. Jedes Anlaufen der Wasserpumpe führte somit zu erheblichem Wasserverlust. Bilder gemacht, Video gedreht, Tank geleert - und ab nach Hause.
Anmerkung:
Ich hatte den Wohnwagen kurz vor Urlaubsantritt von meinem KABE-Händler des Vertrauens nach dortiger Dichtigkeitsprüfung und (teuren) Aufbauinspektion abgeholt. Nach nunmehr erfolgtem E-Mail-Verkehr und Telefonaten mit dem Händler scheint es so, dass ich auf dem Schaden sitzen bleibe - naja, ich dachte bei einer Aufbauinspektion wird auch das Frischwassersystem geprüft. Aber was soll's, auch die rechte obere Posititionsleuchte hat es offenbar in den 3 Wochen zwischen Abholung aus der Werkstatt und Urlaubantritt zerrissen. Überprüfung der Beleuchtung gehörte scheinbar auch nicht zur Inspektion. Am besten ist noch die Anzeige "Zeit für Service" - wird die auch nicht zurückgestellt?
Nun möchte ich das T-Stück selbst auswechseln. Es handelt sich um die Zuleitung für die Aussendusche (wahrscheinlich Kaltwasser). Das T-Stück ist vor einem weiteren T-Stück leicht vesetzt in einem Kabelkanal (!) verbaut. In diesem Kanal sind auch Kabel für die 12V- und 230V-Versorgung installiert. Auch die Abwasserleitung ist da mit drin... der Kabelkanal ist schubladenseitig auch ausgebeult (zu voll) und ich gehe davon aus, dass bei jeder Nutzung der wichtigsten (Kaffee-)Schublade selbige beim Schließen auf den Kabelkanal und den darin befindlichen T-Verbinder eingewirkt hat. Das Wasser tropfte auch fleißig auf eine unter dem Kanal befindliche 230V-Abzweigdose. Aus Gründen der Sicherheit möchte ich nun Wasser und Strom getrennt verlegen.
Mich würde interessieren, ob jemand dieses oder ein ähnliches Projekt bereits umgesetzt hat. Insbesondere bei den Befestigungen neuer Kanäle für die jeweiligen Leitungen an der Wand habe ich leichte Bedenken. Es dürften ja in der Wand eigentlich keine Leitungen installiert sein, die ich beschädigen könnte, oder?
Auch das Thema Wasser im Bodenaufbau (jetzt ca. eine Woche) beschäftigt mich - immerhin ist es durch die Sperrholzbodenplatte gesickert. Von unten ist es nun trocken, aber unter den Fussbodenbelag ist es immer noch feucht. Fussbodenheizung läuft, aber bis dahin "kommt" sie nicht ganz"... jemand eine Idee zur Trocknung des betroffenen Bereiches, ohne den Bodenbelag entfernen zu müssen? Befinden sich außer dem Holz saugende Materialien im Bodenaufbau, bzw. der Isolierung?
Bis zum nächsten Urlaub Ende August muss ich alles wieder hübsch haben...
Viele Grüße und vorab besten Dank für Eure hilfreichen Antworten und ggf. Beleidsbekundungen
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Tobias